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 Fütterungsplan für Exoten:

Als Basisfutter wird ein handelsübliches Exotenfutter verwendet. Dieses besteht aus verschiedenen Hirsesorten und einem geringen Anteil an Negersaat. Außerdem werden Unkrautsämereien und Grassamen, welches im Mischverhältnis eins zu drei dem Basisfutter hinzu gefügt wird.

Auch wird mein Eifutter mit einem kleinen Anteil an Unkrautsaaten sowie Spirulina (Seealgenmehl ), Futterkalk, Breedmax, Honig (von der Firma „de Imme“), Haferflocken, Buffalowürmer oder Pinkymaden vermengt. Spirulina ist eine natürliche grüne Algensorte. Deren Inhaltstoffe besteht aus vielen Mineralien, Aminosäuren, Spurenelementen, Enzymen  sowie einem Vitamin B – Komplex. Es verbessert das Immunsystem und wehrt Bakterien ab. Die Vögel sind viel vitaler und es verbessert auch die Fruchtbarkeit der Tiere. Bei einigen Vogelarten verbessert oder erleichtert es außerdem die Umfärbung. Zum Beispiel: Der Zebrafink hat dadurch eine viel intensivere Farbe in den Hornteilen. Die Lutino-Dreifarbige-Papageiamadine zeigt ein viel intensiveres Gelb im Grundgefieder. Bei den Gouldamadinen zeigt die gelbe Bauchfarbe ein viel wärmeres Gelb. Am deutlichsten wird es sichtbar bei der Weißbrust Mutation, hier sind alle Phäomelanine aus der Befiederung verschwunden.  Der Glanzsittich färbt durch Spirulina viel schneller und besser durch, auch seine Farben sind viel intensiver. Es kann aber nur so erfolgreich sein, wenn es regelmäßig angewendet wird.

 

Mein Futterkalk ist mit Vitaminen angereichert und besteht aus folgender Zusammensetzung: Vit. A, D3, E, K3, B1, B2, B6, B12, B3, Foliumzuur, Calcium und Natrium. Dieser mit Vitaminen und Mineralien angereicherte Kalk wird täglich dem Eifutter beigemengt.

Als Quellfutter wird  weiße Hirse verwendet. Diese wird vier Stunden im warmen Wasser angesetzt. Danach wird sie in einem Seidenstrumpf weitere vier Stunden zum Austropfen aufgehängt, bevor man sie erneut ausspült. Auf sorgsames Ausspülen ist zu achten, da sich hier sonst schnell Schimmelpilze bilden kann. Am darauf folgenden Morgen ca. eine Stunde vor der Fütterung sollte das Quellfutter erneut ausgespült werden. Jetzt kann man die kleinen nahrhaften Keime gut erkennen. Bevor das Quellfutter unter dem Eifutter gemischt wird, füge ich dem Quellfutter erst noch den o.g. Honig bei. 

 Durch die Verwendung des Honigs wird das Säuern des Quellfutters verhindert. Auch regt der Honig den Stoffwechsel an. Gleichzeitig besitzt der Honig noch einiges an Vitaminen.  So ist das Eifutter ein wenig angefeuchtet und wird da durch sehr gut aufgenommen.

 

 

Vogelgrit und Kohle stehen jeder Zeit zur Aufnahme zur Verfügung, ebenso auch Eierschalen. Die Eierschalen sollte vor dem Verfüttern im Backofen erhitzt oder aber abgekocht werden. Hier besteht sonst die Gefahr einer Salmonellenvergiftung.

  

Auch bekommen meine Exoten, Sittiche und Papageien zur Jungenaufzucht halbreife rote feste Kolbenhirse.

 

Im Wechsel reiche ich weiter noch Gurke, Mangold, Chicoree, Vogelmiere oder Salat, welcher natürlich unbehandelt ist.

Einmal in der Woche gebe ich dem Trinkwasser ein Multivitamin zu oder gebe es unter dem o.g. Eifutter. Da diese in Pulverform ist, verliert es auch nicht so schnell seine Wirkung. Ansonsten verwende ich Propolis im Trinkwasser. Dieses ist vorbeugend gegen Schimmelpilze.

Man könnte das Quellfutter auch mit wenigen Tropfen Propolis ansetzen und beugt so dem Schimmelpilz vor. Zur Vorbeugung des Schimmelpilzes könnte man auch Apfelessig verwenden. Der Vorteil von Propolis ist aber, dass es eine natürliche Art von Antibiotika ist und kann zu jeder Zeit ohne weiteres wieder abgesetzt werden. Weiter stimuliert es die natürliche Abwehr von Infekten.